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Induktionskochfeld – sparsam und effizient kochen

Induktionskochfeld Induktionsfelder werden immer beliebter und gern in modernen Küchen verbaut. Sie übertragen die Hitze schnell auf Töpfe und Pfannen, wobei die Oberfläche selbst nicht heiß wird. In Sekundenschnelle kocht dein Wasser, Fleisch brät scharf an und Gemüse gart bei niedrigem Energieverbrauch. Auch die leichte Reinigung überzeugt. Unser Ratgeber stellt dir deshalb alle wichtigen Eigenschaften und begehrte Modelle genauer vor.
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  • energiesparend
  • leichte Reinigung
  • kurze Ankochzeiten
  • automatische Topferkennung

Induktionskochfelder Test & Vergleich 2019

Top-Themen: Autark, Kaufkriterien, Hersteller, die 4 beliebtesten

Spezielle Töpfe für InduktionskochfeldDie Induktionstechnologie war lange eine teure Ausnahme in der Küche. Das Prinzip selbst wurde schon im Jahr 1933 als Herd eingeführt und galt als zukunftsweisende Technologie. Wirklich alltagstauglich waren die Modelle aber noch nicht. Panasonic entwickelte letztlich ein Modell mit einer anderen Magnetspule und senkte dadurch die Herstellungskosten. Seitdem wollen viele Anwender nicht mehr auf das Induktionskochfeld verzichten und stetig steigen die Verkaufszahlen. Die Technologie ist bekannt für ein energiesparendes und vor allem punktgenaues Kocherlebnis. Ähnlich wie beim Gasherd lässt sich die Temperatur schnell reduzieren und in wenigen Sekunden wieder die volle Leistung abrufen. Durch die kurzen Ankochzeiten sparst du dir viel Zeit und bist effizienter. In den folgenden Abschnitten wollen wir mehr auf die Funktionsweise des Induktionsfeldes eingehen und dir noch weitere Vorteile vorstellen, die vor allem zur Sicherheit und zur einfachen Reinigung beitragen.

Funktionsweise von Induktion – Magnetspule unter Glaskeramik

Ein Induktionsfeld ist auf den ersten Blick nicht direkt zu erkennen. Es hat eine Oberfläche aus Glaskeramik wie auch andere Elektroherde. Der Unterschied liegt darunter verborgen. Statt mit einer Heizplatte ist das Kochfeld nur mit einer Induktionsspule ausgestattet. Aus Kupferdraht gewickelt erzeugt es nach dem Anschalten ein starkes Magnetfeld. Durch dieses Wechselfeld erhitzt sich der Topfboden und gibt die Wärme schnell und effizient an das Essen weiter. Die Herdplatte selbst bleibt jedoch kalt und dient nur als ebene Standfläche für Pfannen oder Töpfe. Die Glaskeramik nimmt etwas Wärme vom Topf mit auf, ist aber nie so heiß, dass man sich verbrennen würde oder übergekochte Speisen auf der Oberfläche einbrennen. Genau hier ist der Grundstein für eine leichte Reinigung gelegt. Ein feuchter Lappen genügt oft, um die Reste von der Herdplatte zu entfernen.

Wichtig: Die Bauteile im Inneren des Kochfeldes sind temperaturempfindlich und mit einem Sensor ausgestattet. Bei zu hoher Temperatur schaltet sich ein Lüfter dazu. Achte deshalb auf die Einbauhinweise des Herstellers, um die Lüfteröffnungen nicht versehentlich zu verdecken.

Welche Topfarten funktionieren – magnetischer Boden

Ein kleiner Nachteil am Induktionsfeld ist die Tatsache, dass nicht alle Töpfe und Pfanne für diese Technik geeignet sind. Sie müssen aus dem richtigen Material bestehen und einen magnetischen Boden haben. Das heißt jedoch nicht, dass du dein altes Kochgeschirr komplett aussortieren musst. Mach den Test: einfach einen Magneten an den Topfboden halten. Sobald der Magnet haften bleibt, handelt es sich um einen ferromagnetischen Topf, der auf dem Induktionsfeld funktioniert. Selbst die alten gusseisernen Pfannen lassen sich problemlos einsetzen.

Töpfe und Pfannen aus Aluminium oder Edelstahl sind weniger geeignet für einen Induktionsherd. Sie müssen mit einem speziellen Sandwichboden versehen sein, der einen ferromagnetischen Kern besitzt. Nur dann funktionieren die Modelle und nehmen die Wärme auf. Allerdings leiten sie diese nicht immer effektiv weiter. Wer auf hochwertiges Kupfergeschirr setzt, sollte auch hier nach einem passenden magnetischen Boden schauen. Er ist meist hauchdünn auf das Material aufgebracht. Traditionelle Eisenpfannen sollten ohne Probleme funktionieren. Oder du nutzt einen Adapter für deine alten Töpfe. Dabei klebst du einen speziellen Boden auf die Unterseite, um das Modell magnetisch zu machen. Schon kannst du alle Produkte wie gewohnt verwenden. Kunden beschreiben hier aber nur eine bedingte Haltbarkeit.

Verarbeitung und Aufteilung – mehrere Kochzonen

Frau kocht auf InduktionskochfeldAchte bei der Wahl deines neuen Induktionsfeldes auch auf eine hochwertige Verarbeitung. Viele Modelle besitzen einen robusten Rahmen aus Edelstahl rings um das Kochfeld. Andere Modelle bestehen nur aus einer Glaskeramik-Platte, die auf der Arbeitsfläche in der Küche aufliegt. Bestenfalls ziehst du um diese Platte eine Fuge Silikon, damit sie besser abschließt und kein Schmutz dazwischen gelangt.

Ebenso wichtig sind die Aufteilung der Kochzonen oder Kochfelder und die Größe des Kochfeldes. Hier unterteilt man in drei Bereiche:

  • Single-Kochfelder < 50 cm Breite
  • 60 – 70 cm Breite
  • 90 cm Breite und breiter

Es gibt kleine Induktionsfelder, die nur aus zwei bis drei Kochzonen bestehen. Sie kommen hauptsächlich in Single-Küchen zum Einsatz und sind deutlich günstiger. Ein gängiges Kochfeld misst etwa 60 bis 70 cm in der Breite und bietet meist bis zu 5 Kochzonen. Ein Haushalt mit 4 Personen ist auf diese Größe angewiesen und kann problemlos mehrere Töpfe und Pfannen gleichzeitig verwenden. Ist das Kochfeld losgelöst vom Backofen, bietet sich eine Breite von 90 cm an. Hier bekommst du noch mehr Kochzonen und ovale Bereiche, die selbst für große Pfannen und Kasserollen geeignet sind. Soll für Großfamilien oder mehrere Personen gekocht werden, ist diese Größe erforderlich.

Siemens bietet beispielsweise die sogenannte Varioinduktion an. Hierbei handelt es sich nicht mehr um einzelne Kochplatten, sondern um große Kochfelder. Du entscheidest dann selbst, wie sich die Kochutensilien platzieren. Außerdem erkennt das Kochfeld die einzelnen Töpfe und Pfannen. Wie genau das funktioniert, wird dir in diesem Video nochmals erklärt:

Tipps zum Einbau – autarkes Kochfeld oder mit Backofen

Wer seinen Herd nicht komplett umrüsten und dennoch die Vorteile von Induktion nutzen will, entscheidet sich für einzelne mobile Platten. Sie lassen sich durch ihren flachen Aufbau schnell im Küchenschrank verstauen und kommen als Zusatz zum eigentlichen Herd zum Einsatz. Meist sind nur ein bis zwei Kochbereiche darauf zu finden, die sich dank automatischer Topferkennung an dein Kochgeschirr anpassen. Diese autarken Platten eignen sich jedoch nur, wenn sie eher selten zum Einsatz kommen. Dafür sind sie günstiger als ein fester Einbau.

Als autarkes Induktionskochfeld wird auch eine Einbauvariante bezeichnet, die ohne Kopplung zum Backofen auskommt. So bringst du beispielsweise den Backofen in rückenfreundlicher Höhe an und nutzt das Kochfeld für sich. Bei der traditionellen Variante ist das Feld mit dem Backofen verbunden und muss direkt darüber in die Arbeitsfläche eingebaut werden.

Wie genau der Einbau eines einzelnen Kochfeldes in die Küchenarbeitsplatte funktioniert und was du dabei beachten musst, siehst du in diesem Tutorial:

Die Vor- und Nachteile am Induktionskochfeld

VorteileNachteile
  • spart Energie
  • punktgenaues Kochen
  • kein Einbrennen mehr
  • hohe Sicherheit
  • kurze Ankochzeiten
  • Leistung ins Sekunden vorhanden
  • zeitsparendes Kochen
  • automatische Topferkennung
  • leichte Reinigung
  • nicht alle Töpfe funktionieren
  • teuer in der Anschaffung
  • ungeeignet für bestimmte Personengruppen
  • verbraucht im Standby noch Strom

Die einzelnen Vorteile und vor allem die Energieersparnis bekommst du in diesem Video genauer dargestellt:

Bedienung und Funktionen – mit Wärmestopp und Topferkennung

Bedienung eines InduktionskochfeldesDie Bedienung erfolgt meist über flache Elemente und hauptsächlich ohne Drehregler. Bestenfalls sind die Taster direkt in die Oberfläche aus Glaskeramik eingelassen und du musst die einzelnen Bereiche dank Sensoren nur noch berühren. Dabei reagieren die Elemente nicht auf Druck, sondern auch auf Lichtreize und auf den Kontakt zur leitfähigen Haut (ähnlich wie bei einem Smartphone). Hierbei bekommst du den Vorteil, das Kochfeld immer bequem abwischen zu können und keine Rücksicht auf Knöpfe oder Elemente nehmen zu müssen. Natürlich gibt es auch die traditionellen Bedienelemente für all diejenigen, die lieber einen Drehregler oder eine Tastenbedienung bevorzugen.

Besonders beliebt sind die Felder mit integriertem Abzug. Das heißt, du brauchst keine zusätzliche Abzugshaube mehr, denn sie befindet sich auf gleicher Höhe mit dem Kochfeld. Wer seine Küche frei plant und lieber unabhängig sein möchte, entscheidet sich beispielsweise für diese Variante. Schließlich muss kein Abzugsrohr in die Wand integriert werden. Das Kochfeld steuert dann nicht nur die Herdplatten, sondern auch den Dunstabzug. Teilweise schalten sich die Lüfter automatisch an, sobald es nötig ist.

Achte beim Kauf jedoch auf leistungsstarke und vor allem leise Modelle. Im Gegensatz zum normalen Elektrokochfeld bietet Induktion weitere Sonderfunktionen und Sicherheitsmerkmale, die wir in den folgenden Abschnitten näher betrachten wollen.

Komfortable Funktion – schnelles Aufheizen, Timer und Warmhaltefunktion

FunktionHinweise
Boost-Funktion
  • Viele Induktionsfelder sind mit einer Power- oder Boost-Funktion ausgestattet. Hierbei handelt es sich um die höchste Kochstufe, die für eine schnelle Erwärmung sorgt. Du nutzt die Funktion beispielsweise zum Wasserkochen oder zum scharfen Anbraten von Fleisch in einer Pfanne. Binnen Sekunden ist der Boden deines Kochgeschirrs heiß und das Wasser kocht in wenigen Minuten. Ein zusätzlicher Wasserkocher als Elektrogerät ist in deiner Küche überflüssig, wenn du beispielsweise einen Flötenkessel besitzt.
Brückenfunktion und Warmhaltefunktion
  • Die Kochzonen lassen sich bei einem Induktionsfeld je nach Wahl des Kochgeschirrs nutzen. Dank der Brückenfunktion fasst du einfach zwei Kochplatten zu einer großen Fläche zusammen und brätst beispielsweise Fleisch in einer großen Kasserolle viel schneller an. Manche Hersteller bieten gar keine Kochplatten an sich mehr an, sondern nur noch Kochbereiche. Darüber hinaus gibt es eine sehr kleine Kochstufe, die nur für das Warmhalten von Speisen gedacht ist. Hier brennt mit Sicherheit nichts an.
Automatische Topferkennung
  • Dank der magnetischen Funktionsweise gibt es eine sogenannte Topferkennung. Das Kochfeld heizt also nicht die komplette Platte auf, sondern gibt die Wärme nur an die Stellen weiter, auf denen sich der Topf befindet. Liegt beispielsweise ein Messer oder ein anderes magnetisches Produkt aus deiner Küche auf dem Kochfeld, würde es nicht reagieren. Nur bei einem Topf oder einer Pfanne springt die Induktion an, was gleichzeitig einen Sicherheitsaspekt darstellt.
Timer und Memory
  • Dank der Timerfunktion entscheidest du selbst, wann sich das Kochfeld abschalten soll. Bei professionellen Modellen ist die Ansteuerung für jede Platte einzeln vorzunehmen. Günstige Kochfelder bieten den Timer nur für das gesamte Gerät an. Die Memory-Funktion speichert die letzte Einstellung der Kochplatte. Somit ist ein Stop-and-Go-Kochen möglich.
Wichtig: Die Sensorik der Topferkennung reagiert auch auf größere Bleche und Metall. Deshalb sollten keine Deckel oder Kuchenbleche auf dem Kochfeld abgestellt werden.

Sicherheitsmerkmale am Induktionsfeld – Kindersicherung und Abschaltautomatik

Ein Induktionskochfeld reduziert allein durch seine Funktionsweise viele Gefahren beim Kochen. Die Platten selbst werden beispielsweise nicht heiß, sodass man sich an ihnen verbrennen könnte. Dennoch solltest du beim Kauf einige Sicherheitsstandards berücksichtigen:

SicherheitsstandardHinweise
Überhitzungsschutz
  • Er verhindert das Überhitzen des kompletten Kochfeldes, da die einzelnen Elemente im Inneren heiß werden können. Ein eingebauter Lüfter und Temperatursensoren kontrollieren stets für noch mehr Sicherheit.
Kindersicherung
  • Die Kindersicherung verhindert eine Nutzung durch die Kleinsten. Außerdem bietet sie sich zur Reinigung an. Sämtliche Kochfelder und Bedienelemente sind deaktiviert und du kannst die Oberflächen ohne Einschränkung abwischen.
Abschaltautomatik
  • Kommt es doch zu einer Überhitzung im Kochfeld selbst, schaltet sich das Element von selbst ab.
Restwärmeanzeige
  • Die Platten werden natürlich nicht selbst heiß, sondern nur das Kochgeschirr darauf. Dennoch ist eine Restwärmeanzeige wichtig, da sich das Glas unter dem Kochgeschirr auch erhitzt. Sobald die Platte kalt genug ist, geht die Anzeige aus.

Kaufkriterien für Induktionsfelder – Größe, Funktionen und Verarbeitung

Wir haben dir nun wichtige Vorteile und Besonderheiten der Induktionskochfelder vorgestellt. Mit folgender Tabelle sollst du nun alle relevanten Kriterien zum Kauf angezeigt bekommen. Von diesen Punkten ist die richtige Auswahl des Kochfeldes abhängig:

KriteriumHinweise
Größe
  • kleine Kochfelder für Single-Küchen
  • einzelne Induktionsplatten als Erweiterung
  • Kochfelder 60 – 90 cm groß
  • mit 2 bis 5 Kochzonen
  • richtet sich nach Platzbedarf in der Küche
Leistung / Einbau
  • einzelne Platten zum Nachrüsten
  • Anschluss an normales Stromnetz
  • autark ohne Backofen
  • Einbaugeräte mit Backofen
  • lassen sich einfach nachrüsten
Funktionen
  • Boost-Funktion für schnelles Ankochen
  • Memory-Funktion für Stop&Go
  • Timer einstellen
  • Brückenfunktion
  • Warmhaltefunktion
  • geringe Aufheizzeit
Besonderheiten
  • Bedienelemente als Sensoren
  • magnetisches Kochgeschirr erforderlich
  • energiesparendes Kochen
  • Hitze punktgenau verteilt
  • kein Anbrennen mehr
  • sofortiger Wärmestopp
  • moderne Designs
  • glatte und spiegelnde Oberflächen

Die wichtigsten Hersteller – Neff, Miele, Siemens und Co.

Nachdem du dich mit den besten Funktionen und Besonderheiten auskennst, solltest du dir die Artikel der Hersteller genauer ansehen. Dabei bringt jeder Hersteller eigene Eigenschaften mit sich und achtet immer wieder auf neue Designs und Innovationen in verschiedenen Kategorien. Beliebte Produkte gibt es von:

HerstellerBesonderheiten
Neff Logo
  • innovative Ein-Knopf-Bedienung
  • flexible Zonen
  • Powerstufe mit 50 % mehr Energie
  • Restwärmeanzeige
  • Sicherheitsabschaltung
  • Kindersicherung
  • Größen bis 90 cm
Siemens Logo
  • Kochfelder oder Kochzonen (Varioinduktion)
  • Anzeige Energieverbrauch
  • PowerBoost-Funktion
  • Restwärmeanzeige
  • mit robustem Edelstahlrand
  • Design im Flachrahmen
  • schnelles Ankochen
Miele Logo
  • Modelle mit integriertem Abzug
  • effizienter Filter
  • energiesparend und leise
  • Schnellwahl durch Zahlenreihen
  • Kochzonen statt Kochfelder
  • Stop&Go Funktion
  • angenehme Reinigung

Darüber hinaus haben sich auch andere Marken etablieren können und statten ihre Küchen mit eigenen Kochfeldern aus. Oder du schaust bei einigen Discountern und Händlern, wie Otto oder Amazon, ob die Angebote das eine oder andere Schnäppchen bereithalten. Weitere bekannte Artikel gibt es von:

Die vier beliebtesten Induktionsfelder – geringer Energieverbrauch

CASO Einzelinduktionskochfeld

( Rezensionen)
CASO Einzelinduktionskochfeld

Besonderheiten

  • eine Kochplatte
  • 8 Leistungsstufen
  • flexibel einsetzbar
  • Leistung: 2000 Watt
  • Warmhaltefunktion
Der Hersteller CASO bietet mit diesem Modell ein mobiles Induktionskochfeld für unterwegs und die eigene Küche an. Im Gegensatz zu Elektroherden erwärmt das Kochfeld die Töpfe bis zu 60 Prozent schneller und kann mit einer Gasplatte verglichen werden. Gleichzeitig sparst du viel Energie. Da die Hitze erst im Topfboden erzeugt wird, kochst du sicher und an jedem Ort mit einer einfachen Steckdose. Somit eignet sich die Induktionskochplatte auch für unterwegs oder als Alternative in Single- und Studentenwohnungen. Mit dem Booster bekommst du 30 Sekunden lang die volle Leistung. Außerdem gibt es eine Warmhaltefunktion. Die Bedienung erfolgt über einen Touch-Bereich und ein Timer kann eingestellt werden. Die Kunden beschreiben eine einfache Handhabung. Nur der Lüfter erscheint manchen etwas zu laut.
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AEG 4-fach-Induktionsfeld

( Rezensionen)
AEG 4-fach-Induktionsfeld

Besonderheiten

  • Breite: 60 cm
  • mit Edelstahlrahmen
  • 4 Kochplatten
  • Stop&Go Funktion
  • Leistung: 7400 Watt
Das AEG-Induktionskochfeld lässt sich nachträglich in fast jede Küche einpassen. Mit einer Breite von 60 cm passt es zur Größe eines herkömmlichen Elektrofeldes. Die Oberfläche ist schwarz, besteht aus Glaskeramik und ist von einem stabilen Rahmen aus Edelstahl eingefasst. Die Bedienung erfolgt über einen Touch-Bereich am Gerät selbst, wobei genau hier manche Kunden Probleme haben. Oftmals reagiert das Feld nicht wie gewünscht. Dafür profitierst du von einer Kindersicherung und einer schnellen Power-Funktion. Als autarkes Kochfeld muss es nicht zwingend mit einem Backofen kombiniert werden. Kunden loben die Bräterzone, die sich individuell für größere Bräter und Pfannen ansteuern lässt. Außerdem ist die Stop&Go-Funktion praktisch. Für kurze Unterbrechung des Garvorgangs lässt sich die vorherige Leistung auf Knopfdruck direkt wieder herstellen.
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K&K Domino Induktionsfeld

( Rezensionen)
K&K Domino Induktionsfeld

Besonderheiten

  • Leistung: 3400 Watt
  • Gewicht: 5 kg
  • Sensorsteuerung
  • energiesparend
  • leiser Lüfter
Dieses kleine Kochfeld ist für kleinere Küchen und Single-Küchen gut geeignet. Es besitzt über eine automatische Topferkennung und steuert nur den Bereich an, wo sich der Topf befindet. Bedient wird das Kochfeld über einen Sensorbereich mit Touch-Steuerung. Insgesamt 17 Leistungsstufen stehen dir hier zur Verfügung. Praktisch zeigt sich auch die Timerfunktion, wann sich die jeweilige Kochplatte wieder abschalten soll. Pro Kochzone gibt es eine Digitalanzeige mit einem solchen Timer. Kunden beschreiben eine leichte Reinigung und einen einfachen Einbau. Eine Anleitung für den Einbau ist im Lieferumfang mit enthalten. Auch von der Schnelligkeit sind die Nutzer überzeugt. Einen Topf mit zwei Litern Wasser erhitzt du in etwas mehr als 8 Minuten. Dafür schaltet sich die Platte manchmal ungewollt ab, wenn die Pfanne zu sehr auf dem Bedienfeld steht.
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Mobiles Doppel-Induktionsfeld

( Rezensionen)
Mobiles Doppel-Induktionsfeld

Besonderheiten

  • Leistung: 3500 Watt
  • kurze Aufheizdauer
  • Überhitzungsschutz
  • Touch-Display
  • Kindersicherung
Dieses mobile Doppel-Induktionsfeld der Firma CASO eignet sich, wenn der Platz auf deinem Herd oft knapp wird oder du einfach effizienter in der Küche arbeiten möchtest. Das ganze Gerät lässt sich einfach an die Steckdose anschließen und bietet Platz für zwei Kochutensilien. Ob Pfanne oder Topf – ein magnetischer Boden ist natürlich wichtig. Trotzdem verwendest du beim Aufheizen deutlich weniger Energie als bei einem normalen Herd. In ihren kompakten Maßen eignet sich die Kochplatte sogar für den nächsten Campingausflug oder ist in Single-Küchen gern genutzt. 12 Leistungs- und Temperaturstufen stehen dir zur Verfügung. Bedient wird über ein Touch-Display mit großer Digitalanzeige. Außerdem ist im Vergleich zu anderen Modellen eine Temperaturvorwahl möglich. Nutzer sind von der schnellen Leistungsfähigkeit und der leichten Reinigung der Oberflächen überzeugt. Allerdings ist die Platte selbst etwas laut, da der Lüfter permanent läuft.
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Kundentipps – Reinigung, Pflege und Eingewöhnung

Mann kocht auf InduktionskochfeldWer bisher nur einen Elektro- oder Gasherd kannte, muss sich zunächst an das Induktionsfeld gewöhnen. Gerade in der ersten Zeit solltest du immer direkt neben dem Kochfeld stehen bleiben und die Speisen genau beobachten. Bei ständigem Rühren bekommst du schnell heraus, wie heiß das Essen wirklich ist und welche Leistungsstufe ideal gewählt werden sollte. Es ist keine Seltenheit, dass Fleisch oder Gemüse beim Rösten mit der Boost-Funktion viel zu schnell verbrennt. Zu Beginn musst du ein Gefühl für das schnelle und effiziente Kochverhalten entwickeln. Weitere Tipps im Umgang mit einem Induktionskochfeld sind:

  • Fleisch immer nur kurz auf hoher Stufe anbraten und dann sofort niedriger schalten. So bleiben sie außen schön knusprig und innen saftig.
  • Entsteht zu viel Bratensaft bei einem Gericht, hilft die Boost-Funktion. Der Saft verdampft innerhalb weniger Sekunden und du brätst wie gewohnt weiter.
  • Ein Induktionsfeld kann selbst bei hohen Temperaturen auf den Punkt genau garen. Das bietet sich vor allem bei Fisch an.
  • Manchmal lassen sich nicht alle Platten auf voller Leistung betreiben. Je nach Hersteller und Kopplung der Module gibt es Einschränkungen.
  • Induktionskochfelder laufen im Standby-Modus. Sie verbrauchen also im Gegensatz zum Gasherd immer eine geringe Menge an Strom. Einzelne Kochplatten solltest du deshalb immer vom Strom trennen.
  • Sind die Töpfe zu klein oder zu groß für die jeweilige Kochzone, werden sie nicht erkannt. Daher funktionieren nicht alle Töpfe und Pfannen auch auf jedem Bereich des Feldes.

Stiftung Warentest ist von der Schnelligkeit und Effizienz auf den Platten überzeugt. Dazu wurden insgesamt 10 Induktionskochfelder mit den Methoden Gas und Strahlungswärme vergleichen. Der kompletten Testbericht zum Thema Induktion–LINK–(https://www.test.de/Kochfelder-im-Test-Gas-Induktion-Waermestrahlung-womit-sich-gut-kochen-laesst-4806649-0/) liest du hier. Oder du schaust dir diesen Erfahrungsbericht zu einem NEFF Induktionskochfeld an:

Einfache Reinigung – kein Anbrennen mehr

Das Induktionsfeld hat einen enormen Vorteil: die Platten selbst werden nicht besonders heiß. Übergekochte Speisen oder gar Milch brennen sich nicht sofort in die Platten ein. Stattdessen nimmst du einfach einen feuchten Lappen und wischt die Verunreinigung weg. Doch Vorsicht: der Topf könnte die Platte etwas erwärmt haben.

Einige Induktionsfelder sind mit einem Bedienknopf ausgestattet. Bestenfalls lassen sich diese Regler für eine bessere Reinigung abnehmen. Ebenso vorteilhaft ist eine Sperrfunktion. So brauchst du dir keine Gedanken zu machen, mit dem Lappen auf dem Bedienfeld Funktionen auszulösen. Die komplette Kochplatte ist dann für ein paar Minuten gesperrt.

Für etwas härtere oder angetrocknete Verschmutzungen nimmst du einen Glasreiniger oder spezielle Reinigungspasten zu Hilfe, die auch für ein Glaskeramik-Kochfeld geeignet sich. Kleine Körnchen funktionieren wie ein Peeling auf der Oberfläche. Zusätzlich gibt es spezielle Spachtel, mit denen du stark eingebrannte Reste einfach abkratzen kannst. Das Kochfeld wird dabei nicht beschädigt.

Wichtig: Scheuermilch und Metallschwämme zerkratzen die Oberfläche und sind nicht geeignet. Außerdem solltest du den Schmutz direkt nach dem Kochen entfernen und nicht eintrocknen lassen.

Alternative Hausmittel zur Reinigung und Pflege sind beispielsweise:

  • reiner Zitronensaft
  • Gemisch aus Backpulver und Wasser
  • Spülmaschinentabs in Wasser gelöst

Kleinere Kratzer können mit der Zeit entstehen und lassen sich durch mehrmaliges Polieren wieder entfernen. So sind die Kanten des Kratzers deutlich weicher geworden und reflektieren im Licht nicht mehr zu stark. Bei sehr tiefen Kratzern kann ein Fachmann weiterhelfen.

Risiken für Schwangere und Menschen mit Herzschrittmacher

Die Risiken der Induktionstechnologie sind noch nicht abzuschätzen. Beispielsweise sollten Menschen mit einem Herzschrittmacher und auch schwangere Frauen vorsichtig sein. Es können magnetische Streufelder von einem Induktionsbereich ausgehen, die beispielsweise den Schrittmacher beeinträchtigen. Auch gesunde Menschen sollten immer einen Mindestabstand von 10 Zentimetern einhalten. Außerdem ist es ratsam, dass die Töpfe und Pfannen die Kochfelder immer vollständig abdecken, um derartige Streuungen zu verhindern.

Sinnvolles Zubehör – Wasserkocher und Grillplatte

Topf aus Edelstahl auf InduktionskochfeldEin wichtiges Zubehör in der Induktionsküche ist beispielsweise eine Grillplatte. Sie funktioniert bei Kochfeldern mit variabler Kochstelle oder wo sich zwei Kochplatten zusammen als Brücke nutzen lassen. Einfach die Platte darauf legen und zu jeder Jahreszeit grillst du deine Steaks vollkommen rauchfrei mit leckeren Streifen. Dabei funktioniert die Grillplatte ähnlich einer Grillpfanne.

Ebenso sinnvoll ist ein Wasserkocher. Im Retro-Design erinnert er an einen Flötenkessel und viele Modelle besitzen sogar die Funktion. Du gibst einfach Wasser hinein, stellst die Platte auf Boost und lässt das Wasser kochen. Sobald es ausreichend Dampf entwickelt in etwa 5 Minuten, beginnt der Pfeifton. Ein zusätzlicher Wasserkocher ist überflüssig.

Preise für Induktionsfelder – autark und eingebaut

Die Preise sind natürlich vom Hersteller und von den Sonderfunktionen abhängig. Grundsätzlich kann aber folgende Einteilung vorgenommen werden:

KategoriePreis
Günstiges Induktionsfeld mit BackofenAb etwa 500 Euro
Besseres Modell mit vielen Extras und BackofenAb etwa 1.000 Euro
EinbaukochfeldAb etwa 400 Euro
Einzelkochplatte autarkAb etwa 50 Euro

Fazit

Ein Induktionskochfeld bringt viele Vorteile mit sich. Es ist deutlich schneller und spart dir außerdem noch Energie. Wer seinen Einbauherd nicht vollkommen austauschen will, entscheidet sich für ein autarkes Kochfeld. Entweder nutzt du nur ein bis zwei Platten, die zusätzlich zu deinem Kochfeld aufgebaut werden, oder wählst den Einbau eines großen Kochbereichs. Verschiedene Funktionen wie die Boost-Funktion, die Topferkennung und der Timer erleichtern dir das Kochen und machen den Umgang besonders bequem. Allerdings gibt es auch einige Nachteile. So sind die Kochfelder meist teurer und auch die gesundheitliche Beeinträchtigung ist noch nicht zu 100 Prozent geprüft. Dennoch setzen immer mehr Küchen auf ein angenehmes und vor allem schnelles Kochen mit dem Induktionsfeld. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, welche persönlichen Anforderungen ein solches Kochfeld bei dir erreichen muss, welche Bedienung du bevorzugst und welche Größe es sein soll.

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